FAQs

Einnahme der probiotischen Produkten über welchen Zeitraum?

Um spürbare Effekte zu erfahren, wird die Einnahme von OMNi-BiOTiC® für zumindest 1 Monat empfohlen. Natürlich kommt es bei der Dauer der Einnahme auf das zugrundeliegende Problem an. Eine allgemeine „Faustregel“ ist: 1 Monat OMNi-BiOTiC® für jedes Jahr mit Beschwerden.
Grundsätzlich eignen sich alle OMNi-BiOTiC® Produkte auch für eine dauerhafte Anwendung.

Kann OMNi-BiOTiC® eine Stuhlanalyse verfälschen?

Ja, wir empfehlen 5 Tage vor der Stuhlentnahme die probiotischen Produkte abzusetzen. Nach der Stuhlentnahme können Sie die Einnahme wieder fortsetzen.

Sind gefriergetrocknete Bakterien verderblich? Oder grundsätzlich unbeschränkt haltbar?

Gefriergetrocknete Bakterien sind unterschiedlich lang haltbar, speziell sind die Lagerungstemperatur und das Eindringen von Feuchtigkeit limitierend. Bezogen auf OMNi-BiOTiC® können wir sagen, dass diese probiotischen Produkte bis zu 40 Grad Temperatur vertragen und auch dann noch verwendbar sind, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum 1 Jahr zurück liegt – allerdings mit der Einschränkung, dass im Lauf der Zeit immer weniger Bakterien tatsächlich lebensfähig sind.

Wie lange überleben Bakterien im Joghurt?

Bakterien haben eine durchschnittliche Lebensdauer von einigen Tagen. Metabolisch aktiv sind sie allerdings nur in der exponentiellen Wachstums- und Vermehrungsphase, welche etwa 24 Stunden dauert. Das Joghurt, das sie im Supermarkt kaufen, enthält deshalb nur eine geringe Menge an aktiv in ihrem Körper tätig werdenden Bakterien. Zusätzlich fehlt es an Ballaststoffen (Nahrung für die Bakterien), wodurch sich die Bakterien nicht mehr weiter vermehren können und somit generell nur wenige lebende Bakterien in den Körper gelangen.

Da es sich bei den im Joghurt vorhandenen Bakterien im Normalfall um Keime aus Tieren handelt, können sich diese kaum im menschlichen Organismus ansiedeln und werden innerhalb weniger Tage mit dem Stuhl ausgeschieden.

Wie oft Stuhlgang ist normal?

Als normale Stuhlfrequenz bezeichnet man aus medizinischer Sicht nicht häufiger als 3x pro Tag sowie mindestens 3x pro Woche. Dies wird, neben verschiedenen anderen Kriterien, auch zur Diagnose eines Reizdarmsyndroms herangezogen. Bei Babys werden Stuhlfrequenzen von 1 x pro Woche bis 8 x pro Tag als normal betrachtet. Besonders in den ersten Tagen und Wochen weist die Stuhlfrequenz hier oftmals große Schwankungen auf.

Was sind Leitkeimstämme?

Als Leitkeimstämme werden jene speziell starken Stämme bezeichnet, die sich in jedem Menschen ansiedeln und vermehren können, auch wenn dieser Mensch ursprünglich diesen Stamm nicht aufweist. Besonders interessant sind diese Stämme auch deshalb, weil sie ihre Eigenschaften mittels horizontalem Gentransfer auf andere Bakterienarten übertragen können. Dies ist besonders relevant, wenn z.B. viele C. difficile Keime sich in einem Menschen vermehren und wenige Bakterienarten vorhanden sind, welche diesen Keim abtöten und seine Toxinausschüttung verringern können. Durch horizontalen Gentransfer können mehr Bakterienarten in die Lage versetzt werden, kurzfristig diese Aktivität selbst auch aufzunehmen.

Was passiert mit den Bakterien während der Aktivierungszeit?

Da die Bakterien in gefriergetrockneter Form zwar lebensfähig aber eben nicht aktiv sind, müssen sie durch die Zugabe von Wasser rehydriert und mit den Bestandteilen der Matrix (z.B: Inulin oder FOS) aktiviert werden, um ihre volle Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Welche Temperatur soll das Wasser zum Einrühren haben?

Unsere Empfehlung lautet: „in lauwarmem Wasser auflösen“, da lauwarmes Wasser am ehesten die natürliche Temperatur im Darm (ca. 37 °C) widerspiegelt.

Bakterien können aber auch in kaltem Wasser rehydriert werden.

Heißes Wasser (über 40 °C) ist ungeeignet. Humane Bakterien sind nicht hitzestabil, durch Temperaturen über 40°C werden sie abgetötet.

Kann ich OMNi-BiOTiC® nur in Wasser auflösen?

Wasser ist aufgrund seines pH-Wertes optimal geeignet, um die gefriergetrockneten Bakterien zu aktivieren. Dieses wurde ihnen während des Lyophilisierungsprozesses entzogen. Aber auch Milch, Joghurt oder abgekühlter Tee sind gut geeignet, um OMNi-BiOTiC® Bakterien zu rehydrieren.

Bitte beachten Sie generell: Die Flüssigkeit, in der Sie OMNi-BiOTiC® auflösen,

    • darf nicht heißer als 40° C sein
    • sollte nicht Kaffee, Alkohol, oder eine Flüssigkeit mit sehr saurem pH-Wert sein (z.B. Cola, Fruchtsäfte, Essig)
    • und möglichst keine Kohlensäure enthalten.
    • Prinzipiell ist eine Rehydrierung auch in nur „feuchten“ Nahrungsmitteln wie einem Topfenaufstrich möglich, da die Bakterien eine sehr geringe Menge an Wasser dafür benötigen. Ja, es genügt sogar die Feuchtigkeit aus der Luft, um eine Rehydrierung zu ermöglichen, weshalb das Pulver mit den Bakterien sehr gewissenhaft vor Feuchtigkeit geschützt werden muss. Dies macht das Institut Allergosan durch die Verpackung in mehrfach beschichteten Sachets oder in stets verschlossen zu haltenden Glasgefäßen.

Wie überleben die Bakterien die Magensäure?

Grundsätzlich wird schon bei der Selektion der Bakterienstämme eine Vorauswahl getroffen, um nur solche Stämme zu verwenden, die genetisch resistent gegenüber Magensäure sowie Gallen- und Pankreassekret sind. Durch die Aktivierung im Glas werden sie zusätzlich gestärkt, die Magensäure zu tolerieren.

Kann man OMNi-BiOTiC® nach dem MHD noch verwenden?

OMNi-BiOTiC® verdirbt nicht nach dem Überschreiten des MHD. Wir haben jedoch exakte Untersuchungen durchgeführt und können daher auch nur bis zu diesem Zeitpunkt garantieren, dass die auf der Verpackung angegebene Anzahl an Bakterien pro Sachet/pro Gramm lebend und aktiv ist. Erfahrungsgemäß kann man die Produkte aber durchaus noch bis zu einem Jahr nach Erreichen des MHD verwenden und ist die Wirkung der Bakterien auch dann noch spürbar.

Ist OMNi-BiOTiC® vegan?

Ja, OMNi-BiOTiC® ist vegan; dies mit Ausnahme von OMNi-BiOTiC® metabolic, das kleinste Mengen an Milchzucker enthält (entsprechend dem Lactose-Gehalt in ca. 4 Tropfen Kuhmilch).

Ist OMNi-BiOTiC® glutenfrei?

OMNi-BiOTiC® ist gluten-, zucker- (siehe oben) und laktosefrei, enthält keinerlei Weizeneiweiß und wird gentechnikfrei hergestellt. Deshalb ist es sowohl für Diabetiker, Weizenallergiker und selbstverständlich auch für Veganer geeignet.

Wie lange muss man nach der Einnahme von OMNi-BiOTiC® warten, bis man essen darf?

Man kann prinzipiell unmittelbar nach der Einnahme von OMNi-BiOTiC® eine Mahlzeit zu sich nehmen. Optimalerweise warten Sie noch 10 bis 15 Minuten ab, bis die Flüssigkeit aus dem leeren Magen weiter in den Zwölffingerdarm transportiert wurde.

Warum enthält OMNi-BiOTiC® außer den Bakterien noch so viele Inhaltsstoffe?

FOS, GOS, Inulin, Enzyme, Maltodextrin, Mangansulfat usw. sind Bestandteile der Matrix, durch welche die Bakterien genährt und während der Rehydrationsphase aktiviert werden.
Diese Nahrung ist genau darauf abgestimmt, welche Nährstoffe die Bakterien benötigen, um den Vermehrungsprozess in Gang zu setzen und so minimal, dass sie von den Mikroorganismen bereits während ihrer Aktivierungsphase verstoffwechselt werden kann – in der trinkfertigen Lösung sind diese Komponenten praktisch nicht mehr enthalten, da sie von den Bakterien verbraucht werden.

Kann man zwei verschiedene OMNi-BiOTiC® Produkte zusammen einrühren?

Sie können beide Produkte im Abstand von zwei Stunden einnehmen, aber sie können diese nicht im selben Glas rehydrieren, denn jedes der OMNi-BiOTiC® Produkte zeichnet sich durch eine einzigartige und individuelle Auswahl an bakteriellen Stämmen und eine für das jeweilige Produkt individualisierte Matrix aus. Idealerweise nehmen Sie bitte einfach ein Präparat morgens vor dem Frühstück ein und das andere vor dem Abendessen oder vor dem Zubettgehen.

Wie lautet die Dosierung für Kinder?

Für Kinder bis zum dritten Lebensjahr ist die halbe Dosierung, sprich 1 x täglich ½ Messlöffel oder ½ Sachet völlig ausreichend. Kinder ab 3 Jahren bekommen die Erwachsenendosierung, da ab diesem Zeitpunkt der Darm genauso entwickelt ist wie bei einem Erwachsenen.

Ist jedes OMNi-BiOTiC® für Babys unter einem Jahr geeignet?

Ganz prinzipiell sind alle Bakterienarten, die in OMNi-BiOTiC® verwendet werden, auch für Babys geeignet. Einige der Bakterienstämme können jedoch auch geringe Mengen an D-Laktat produzieren, das bei Babys im ersten Lebensjahr Blähungen verursachen könnte.

Um absolut sicher zu gehen, verwenden Sie für Babys im ersten Lebensjahr OMNi-BiOTiC® PANDA, das im Zusammenhang mit den Bedürfnissen von Neugeborenen und Babys im ersten Lebensjahr entwickelt wurde.

Ist eine Sondengabe möglich und was ist dabei zu beachten?

Über eine Magensonde kann OMNi-BiOTiC® problemlos verabreicht werden; die Menge an Flüssigkeit für die Aktivierung kann je nach Bedarf variiert werden. Die Verabreichung mittels Duodenalsonde darf ausschließlich bei einem vollkommen intakten Verdauungstrakt vorgenommen werden – es darf also weder eine Entzündung des Darms, noch von Galle, Leber oder Bauchspeicheldrüse vorliegen.

Wie nimmt man OMNi-BiOTiC® 6, MikroSan, META-CARE® Darm Fit und META-CARE® Basic 3 in Kombination ein?

Sie können mit allen Produkten gleichzeitig starten oder Sie nehmen sie einzeln nacheinander ein. Je nachdem, was Ihnen mehr zusagt.
Bewährt hat sich folgendes Konzept:

  • Morgens vor dem Frühstück und/oder abends vor dem Zubettgehen 1 Messlöffel OMNi-BiOTiC® 6 in Wasser auflösen und trinken.
  • 30 Minuten vor dem Mittagessen MikroSan einnehmen für 4 Wochen (1 x täglich 30 ml) zur Darmreinigung.
  • Idealerweise dazu META-CARE® Darm Fit (1 x täglich 2 Kapseln) einnehmen, um die Darmschleimhaut zu stärken.
  • Direkt vor dem Schlafengehen 3 Kapseln META-CARE® Basic 3 um die Entsäuerung des Körpers während der Nacht (Regenerationszeit) zu ermöglichen.

OMNi-BiOTiC® CAT&DOG ist nur bei Katzen und Hunden anwendbar oder auch anderen Tieren?

OMNi-BiOTiC® CAT&DOG enthält zwei offiziell für Hunde und Katzen zugelassene probiotische Bakterienstämme. Für andere Tiere sind diese beiden Stämme von der europäischen Kommission nicht zugelassen.

Die Regeln sind hier sehr streng, da vielfach jene Gesetze zur Anwendung kommen, die für Nutztiere gelten.

Kann man die Kapseln von META-CARE® auch öffnen?

Generell können die Kapseln von META-CARE® geöffnet (einzige Ausnahme Omega 3) und in Saft, Joghurt oder andere Lebensmittel eingerührt werden.

Lediglich META-CARE® Colon Lecithin sollte nicht geöffnet werden. Es enthält Phosphatidylcholin, das am Darmepithel wirkt und von der Magensäure inaktiviert werden würde. Es wird hier eine Spezialkapsel verwendet, die es erlaubt, dass der Inhaltsstoff erst im Darm freigesetzt wird.

Zahlung 
PayPal
Visa
MasterCard
Klarna
Versandkosten
Gratis Versand